Zurückliegende Pressemitteilungen vom 04.05.2018 bis 23.05.2018

Solidarität unter den Verbänden der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie

Veröffentlicht am 23. Mai 2018 – PRESSEMITTEILUNG #008TAL

Die Aktion Therapeuten am Limit kann mittlerweile jeden Tag neue wichtige Meldungen präsentieren. Heiko Schneiders Vorbereitung  zu seiner Protest-Tour mit dem Fahrrad von Frankfurt nach Berlin laufen auf Hochtouren. Mittlerweile haben sich aus fast jeder Tour-Stadt freiwillig Kolleginnen und Kollegen  gemeldet, die ihm eine Unterkunft ermöglichen und Gespräche vor Ort mit anderen Betroffenen organisieren.
In den letzten Tage konnten viele Berufsverbände gewonnen werden, diesen Protest zu unterstützen. Der IFK und der DBS sind aktuell dazu gestoßen. Schneider und sein Team freuen sich darüber, stellt dies noch eine unerwartete Einigkeit unter den Verbänden dar, dass solche ein Protest der Basis zu unterstützen sein.  Ähnliches gab es zuvor ehr nicht.

BED (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.)
BvT (Bund vereinter Therapeuten e.V.)
DBL (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)
​​​​​​​DBS (Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V.)
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)
IFK  (Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten — IFK e. V.)
LOGO Deutschland (Interssensgemeinschaft selbstständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e.V.)
PODO Deutschland (Deutscher Verband für Podologie e.V.)
VDB (Physiotherapieverband e.V.)
VPT (Verband Physikalische Therapie Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe e.V.)
ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.)


 

Heiko Schneider kommt auch durch Ihre Stadt

PRESSEMITTEILUNG #007TAL – Veröffentlicht am 23. Mai 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider, fährt am 28. Mai 2018 mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin, um eine Woche später, am 5.Juni 2018 Politikern des Bundestages und Verantwortungsträgern des Gesundheitsministerium  seinen Brandbrief vom 23.03.2018 und den mittlerweile hunderten Zusendungen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu überreichen.

Heiko Schneider demonstriert mit seinem Brandbrief gegen die zum Teil verheerenden Bedingungen der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Lange Wartelisten und nicht zu besetzende freie Arbeitsstellen sind derzeit schon Realität. Grund sind vor allem die schlechten Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Junge Therapeuten aus der Physio-, Ergo- und Logopädie werfen deshalb frühzeitig das Handtuch. Heiko Schneider beweist Mut und schließt seine Praxis für eine Woche, um auf diesen Missstand hinzuweisen. Er wird von Kollegen etappenweise begleitet, welche sich dieser Demonstration anschließen.

Durch den Brief wurden schon Gespräche in Berlin vereinbart.

So schreibt Schneider in seinem Brandbrief zu den letzten Anhebungen der Vergütungen:

„Diese Minimalanhebung der Vergütung ist weder geeignet, das Einkommensloch der vergangenen Jahre aufzufüllen, noch hilft sie den Therapeuten aus ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Not. Sie ist damit auch weder geeignet noch in der Lage, die Gerechtigkeitslücke zwischen den tariflich abgesicherten Therapeuten in Krankenhäusern und anderen Instituten (Tarifgehälter) gegenüber den freiberuflich tätigen und ihren angestellten Therapeuten zu schließen.“

Ebenso ist die einseitige Politik der gesetzlichen Krankenkassen gegen ihre eigenen Vertragspartner ein ständiger Stolperstein für die niedergelassenen Therapeuten.

“ Dann hätten wir vor 20 Jahren schon alle unsere Praxen schließen müssen! “  so  Schneider.

Dies sehen die Kollegen in ihren vielen Zuschriften genauso:

„Die wirtschaftliche Situation meiner Praxis hat sich in den letzten 10 Jahren um ein Vielfaches verschlechtert. Die Arbeitsbelastung ist durch den irrsinnigen Bürokratiewahnsinn von Seiten der Krankenkasse enorm gestiegen“ Berit G. Logopädin

Schneider sieht die Grenze der Belastbarkeit in diesem ungerechten und unterfinanzierten System erreicht.
Die Unterstützung unter den Therapeuten war bisher sehr groß. Nun finden auch viele Berufsverbände den Weg und unterstützen die Aktion ideell, organisatorisch oder finanziell. Das Team um Schneider ist darüber sehr dankbar und stolz zugleich. Denn diese breite Unterstützung stellt durchaus ein Novum dar.

Unterstützende Verbände und Vereine in alphabetischer Reihenfolge:

BED (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.)
BvT (Bund vereinter Therapeuten e.V.)
DBL (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)
IFK  (Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten — IFK e. V.)
LOGO Deutschland (Interssensgemeinschaft selbstständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e.V.)
PODO Deutschland (Deutscher Verband für Podologie e.V.)
VDB (Physiotherapieverband e.V.)
VPT (Verband Physikalische Therapie Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe e.V.)
ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.)

Tourdaten:

28.05. Etappe 1 Frankfurt nach Gemünden Felda

29.05. Etappe 2 Gemünden nach Hessisch Lichtenau

30.05. Etappe 3 Hessisch Lichtenau nach Northeim

31.05. Ruhetag

01.06. Etappe 4 Northeim nach Elbingerode

02.06. Etappe 5 Elbingerode nach Magdeburg

03.06. Etappe 6 Magdeburg nach Brandenburg an der Havel

04.06. Etappe 7 Brandenburg an der Havel nach Potsdam

05.06 Etappe 8 Potsdam nach Berlin BMG

Sie haben Interesse Heiko Schneider vor während oder nach der Tour zu begleiten oder ein Interview durchzuführen? Oder Sie wollen zu diesem Thema mit Therapeuten aus ihrem Ort sprechen?

Kontaktieren Sie uns gern:
meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de


 

Große Unterstützung durch Berufsverbände

PRESSEMITTEILUNG #006TAL – Veröffentlicht am 19. Mai 2018

Heiko Schneiders Protest sorgt für Unterstützung vieler Berufsverbände, welche es in dieser Breite noch nie gegeben hat. Physiotherapeut Schneider fährt aus Protest gegen die schwierigen Rahmenbedingungen der Heilmittelerbringer mit dem Fahrrad von Frankfurt nach Berlin und übergibt dort im Gesundheitsministerium seinen Brandbrief und die hunterte weitere Zusendungen der Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland.
Die Unterstützung der Heilmittelerbringer war bisher sehr groß. Nun finden auch viele Berufsverbände den Weg und unterstützen die Aktion ideell, organisatorisch oder finanziell. Das Team um Schneider ist darüber sehr dankbar und stolz zugleich. Denn diese breite Unterstützung stellt durchaus ein Novum dar.

Unterstützende Verbände und Vereine in alphabetischer Reihenfolge:

BED (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.)
BvT (Bund vereinter Therapeuten e.V.)
DBL (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)
LOGO Deutschland (Interssensgemeinschaft selbstständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e.V.)
PODO Deutschland (Deutscher Verband für Podologie e.V.)
VDB (Physiotherapieverband e.V.)
VPT (Verband Physikalische Therapie Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe e.V.)
ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.)


 

Therapie – Mit dem Fahrrad aus Protest nach Berlin

PRESSEMITTEILUNG #005TAL – Veröffentlicht am 14. Mai 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider, fährt am 28. Mai 2018 mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin, um eine Woche später, am 5.Juni 2018 Politikern des Bundestages und Verantwortungsträgern des Gesundheitsministerium  seinen Brandbrief vom 23.03.2018 und den mittlerweile hunderten Zusendungen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu überreichen.

Heiko Schneider demonstriert mit seinem Brandbrief gegen die zum Teil verheerenden Bedingungen der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Lange Wartelisten und nicht zu besetzende freie Arbeitsstellen sind derzeit schon Realität. Grund sind vor allem die schlechten Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Junge Therapeuten aus der Physio-, Ergo- und Logopädie werfen deshalb frühzeitig das Handtuch. Heiko Schneider beweist Mut und schließt seine Praxis für eine Woche, um auf diesen Missstand hinzuweisen. Er wird von Kollegen etappenweise begleitet, welche sich dieser Demonstration anschließen.

Durch den Brief wurden schon Gespräche in Berlin vereinbart.

So schreibt Schneider in seinem Brandbrief zu den letzten Anhebungen der Vergütungen:

„Diese Minimalanhebung der Vergütung ist weder geeignet, das Einkommensloch der vergangenen Jahre aufzufüllen, noch hilft sie den Therapeuten aus ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Not. Sie ist damit auch weder geeignet noch in der Lage, die Gerechtigkeitslücke zwischen den tariflich abgesicherten Therapeuten in Krankenhäusern und anderen Instituten (Tarifgehälter) gegenüber den freiberuflich tätigen und ihren angestellten Therapeuten zu schließen.“

Ebenso ist die einseitige Politik der gesetzlichen Krankenkassen gegen ihre eigenen Vertragspartner ein ständiger Stolperstein für die niedergelassenen Therapeuten.

“ Dann hätten wir vor 20 Jahren schon alle unsere Praxen schließen müssen! “  so  Schneider.
Dies sehen die Kollegen in ihren vielen Zuschriften genauso:

„Die wirtschaftliche Situation meiner Praxis hat sich in den letzten 10 Jahren um ein Vielfaches verschlechtert. Die Arbeitsbelastung ist durch den irrsinnigen Bürokratiewahnsinn von Seiten der Krankenkasse enorm gestiegen“ Berit G. Logopädin

Schneider sieht die Grenze der Belastbarkeit in diesem ungerechten und unterfinanzierten System erreicht.


 

Fernsehen dreht Beitrag

PRESSEMITTEILUNG #004TAL – Veröffentlicht am 8. Mai 2018

RTL Hessen dreht Beitrag

Heute drehte ein Fernsehteam einen Beitrag über und mit Physiotherapeuten Heiko Schneider für den Fernsehsender RTL Hessen.
Durch den Brandbrief und die mittlerweile vielfältigen Aktivitäten vom Team „Therapeuten am Limit“ um Schneider, sind die Redakteure auf die Situation der Heilmittelerbringer aufmerksam geworden.
Der Beitrag wird wahrscheinlich am Montag regional auf RTL Hessen ausgestrahlt. Die Möglichkeit diesen Beitrag deutschlandweit zu senden ist noch im Gespräch.
Wir werden über die Verfügbarkeit in der Mediathek von RTL Hessen über unserer homepage oder facebook-Seite berichten.
Zum Tourstart am 28.05.2018 wird das Kamerateam wieder vor Ort sein.

Sie haben Interesse Heiko Schneider vor während oder nach der Tour zu begleiten oder ein Interview durchzuführen?

Kontaktieren Sie uns gern:
meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de


 

Heiko Schneider nach Berlin in 8 Etappen

PRESSEMITTEILUNG #003TAL – Veröffentlicht am 8. Mai 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider startet mit dem Fahrrad am 28.05.2018 in Frankfurt am Main, um seinen Brandbrief und die vielen Protest-Briefe seiner Kolleginnen und Kollegen am 05.06.2018 in Berlin im Gesundheitsministerium  persönlich abzugeben. Heiko Schneider kämpft gegen das derzeit desolate System, in dem sich die Heilmittelerbringer schon viele Jahre bewegen. Fachkräftemangel, Bürokratie-Wahnsinn und zu geringe Vergütungen durch die Krankenkassen sind wesentliche Gründe, warum es seit Jahren nicht rund läuft und eine Mangelversorgung der bedürftigen Menschen schon Realität ist und noch weiter verschärft wird.

Seit heute stehen die Etappen der Tour fest. In jedem Zielort wird Physiotherapeut Schneider sich mit anderen Logopäden, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten treffen, um auch ihre Erfahrungen und Protest nach Berlin zu nehmen.

Sie haben Interesse Heiko Schneider vor während oder nach der Tour zu begleiten oder ein Interview durchzuführen?

Kontaktieren Sie uns gern:
meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de

Tourdaten:

28.05. Etappe 1 Frankfurt nach Gemünden Felda

29.05. Etappe 2 Gemünden nach Hessisch Lichtenau

30.05. Etappe 3 Hessisch Lichtenau nach Northeim

31.05. Ruhetag

01.06. Etappe 4 Northeim nach Elbingerode

02.06. Etappe 5 Elbingerode nach Magdeburg

03.06. Etappe 6 Magdeburg nach Brandenburg an der Havel

04.06. Etappe 7 Brandenburg an der Havel nach Potsdam

05.06 Etappe 8 Potsdam nach Berlin BMG


 

Heiko Schneider trifft AOK

PRESSEMITTEILUNG #002TAL – Veröffentlicht am 5. Mai 2018

Für den 06.06. haben Vertreter der AOK ein Treffen mit dem Physiotherapeuten Schneider vereinbart. Nach seinem Brandbrief und der gewachsenen Protestaktion „Therapeuten am Limit“, hat Heiko Schneider viele weitere Briefe von Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten erreicht. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die prekäre Situation der Heilmittelerbringer in Deutschland zum Thema haben und zwar an ihren persönlichen Geschichten.
Das Ganze schlägt mittlerweile so große Wellen in der Öffentlichkeit, dass Schneider nunmehr als „das Gesicht“ der Proteste im Gesundheitssystem gilt. Das haben nun auch Verantwortungsträger erkannt.
Vertreter der AOK möchten sich gern ein genaues Bild der Situation Schneiders und seiner Kollegen machen. Das Team von TAL wird am 06.06. die Gelegenheit nutzen, der AOK dies zu schildern. Desweiteren ist ein Gespräch mit Maria Klein-Schmeink (MdB) von Bündnis 90/Die Grünen am Tag zuvor vereinbart. Das Team von TAL wird dazu jeweils berichten.

Wollen Sie Heiko Schneider zu seinen Beweggründen befragen oder über die Briefe der Kollegen diskutieren, so kontaktieren sie das Team von Tal unter:

meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de


 

Therapeuten am Limit

PRESSEMITTEILUNG #001TAL – Veröffentlicht am 4. Mai 2018

Therapeuten am Limit – Tour 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider, fährt am 28. Mai mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin, um eine Woche Später Poltikern des Bundestages und Verantwortungsträgern des Gesundheitsministerium  seinen Brandbrief und den mittlerweile hunderten Zusendungen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu überreichen.

Heiko Schneider demonstriert mit seinem Brandbrief gegen die zum Teil verehrenden Bedingungen der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Lange Wartelisten und nicht zu besetzende freie Arbeitsstellen sind derzeit schon Realität. Grund sind vor allem die schlechten Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Junge Therapeuten aus der Physio-, Ergo- und Logopädie werfen deshalb frühzeitig das Handtuch oder ergreifen erst gar nicht die Ausbildung. Heiko Schneider beweist Mut und schließt seine Praxis für eine Woche, um auf diesen Missstand hinzuweisen und auf seinen Etappen mit anderen betroffenen Therapeuten  ins Gespräch zu kommen. Er wird von Kollegen Etappenweise begleitet, welche sich dieser Demonstration anschließen und für eine bessere Situation der einstehen.


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