Therapeuten erreichen Meilenstein

Das Parlament in Schleswig-Holstein hat heute beschlossen, dass zukünftig das Schulgeld für die Ausbildungsstätten wegfallen soll.

Dieses ist als großer Erfolg für die gesamte Branche zu werten mit dem Potential der Strahlkraft auf andere Bundesländer.

Die Kundgebung vom 01.11.2018, maßgeblich von Olav Gerlach (Aktion Therapeuten am Limit) und den Schülerinnen & Schüler der Ergotherapieschule EThIS organisiert, zeigte wie man im interdisziplinären Schulterschluß gegen Missstände protestieren kann. Zur Kundgebung kamen ebenso PolitikerInnen und Aktivisten anderer Gruppen.
Neben und vor allem unmittelbar vor dem Protest vor dem Kieler Landtag waren Gespräche und Stellungnahmen an der Tagesordnung.
Diesen Erfolg muss man als Erfolg vieler Menschen betrachten und er macht vor allem eines deutlich:

Wenn die Heilmittelerbringer zusammen halten, dann können sie so einiges bewegen.


#SchulgeldfreiheitJetzt #KundgebungKiel #JetztPolitikerAnsprechen #therapeutenwerdenlauter #therapeutenamlimit

„Therapeuten am Limit“ gehen nächsten wichtigen Schritt

Seit dem 02.11.2018 organisieren sich die Protagonisten der Aktionsgruppe „Therapeuten am Limit“ (TAL) zukünftig als gemeinnützige GmbH. Dazu wurden in Frankfurt am Main alle notwendigen juristischen Schritte vollzogen.
Die Gruppe TAL um Heiko Schneider haben im Jahr 2018 durch vielfältige Protestaktionen auf die katastrophale Situation der Heilmittelerbringer aufmerksam gemacht. Heiko Schneiders Fahrradtour von Frankfurt nach Berlin zum Gesundheitsministerium konnte genauso wie die #kreideaktion im August in den Medien verfolgt werden. Daneben führten die Mitglieder unzählige Gespräche mit Politikern, Funktionsträgern der Branche sowie Krankenkassen und berieten diese genauso wie Kolleginnen und Kollegen der Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Podologie und Diätassistenz bei ihren berufspolitischen Vorhaben und Aktionen.

Um diese Arbeit zielorientiert fortzuführen war es notwendig die Gruppierung in ein juristisches Gewand zu kleiden. Damit ist es möglich die ehrenamtliche Arbeit über Spendengelder und Fördergelder aus beispielsweise Stiftungen zu unterstützen und die bisherige Arbeit in eine professionelle Organisation weiterzuentwickeln.

Die schon jetzt begonnen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, wie der Alice Salomon Hochschule Berlin, wird weiter intensiviert, um die Versorgungslücken im Bereich der Heilmittelbranche und damit im Gesundheitssystem aufzudecken.

Die TAL gemeinnützige GmbH sieht sich auch nach der Gründung in der Rolle, korrektiv auf Missstände bei den Therapeuten und im Gesundheitssystem hinzuweisen. Wie bisher lassen sich daraus Lösungsmöglichkeiten für die Situation der Kolleginnen & Kollegen ableiten, welche durch die TAL gGmbH in die Diskussion gebracht wird.
Die TAL gemeinnützige GmbH strebt die Realisierung einer hauptamtlichen Stelle an, damit die Arbeitsabläufe und schon etablierten Arbeitsstrukturen nachhaltig genutzt werden können.

#therapeutenamlimit #therapeutenwerdenlauter

 

#KundgebungKiel – über 500 Schüler & Kollegen erwartet!

>>> ACHTUNG! GEÄNDERTE UHRZEIT! <<<

Am 01.11.2018 um 08:45 Uhr rufen die Aktiongruppen „Therapeuten am Limit“, sowie die Schülerinnen & Schüler der Ergotherapieschule EThIS in Schleswig zu einer Kundgebung vor dem Landtag in Kiel auf.

Die Gruppen kämpfen mit ihrem Protest gegen die immer noch nicht umgesetzte Schulgeldfreiheit für die Ausbildung der Heilmittelerbringer. Unter den Heilmittelerbringern fasst man die Berufe der Logopädie, Ergotherapie, Physiotherpie, Podologie und Diätassistenten zusammen.

Noch immer muss in diesen Berufen die Ausbildung selbst finanziert werden, so dass Absolventen durchaus mit durchschnittlich 20.000€ Schulden in ein Berufsleben starten. Hinzu kommt die schlechte Gehaltstruktur in diesen Berufsfeldern von monatlich  durchschnittlich 2200€ brutto, die einen Fachkräftemangel zusätzlich forcieren.

Die Große Koalition in Berlin sowie Gesundheitsminister Spahn haben die Schulgeldfreiheit für diese Berufe zum wichtigen Thema auserkoren und als Zielstellung formuliert. Die Landesregierung von Schleswig Holstein hat den Ernst der Lage hingegen noch nicht erkannt.

 

Zur Kundgebung sprechen unter anderem:

  • Ralf Buchner, Unternehmer (Schulgeld aus betriebswirtschaftlicher Sicht)
  • Swanhild Priestley, IGThera (Schulgeld aus Sicht einer Praxisinhaberin)
  • Guido Grewe, EThIS Schleswig (Schulgeld aus Sicht eines Schulbetreibers)
  • Flemming Meyer,  gesundheitspolitischer Sprecher des SSW (Schulgeld aus politischer Sicht)
  • Johannes Piening, Schüler der Physiotherapie (Schuldgeld aus Schülersicht)
  • Birte Pauls, gesundheitspolitische Sprecherin SPD (Schulgeld aus politischer Sicht)
  • Felix  Pilotek, Schüler der Physiotherapie (Schulgeld aus Schülersicht)
  • Regine Schulzvon der IBAF-Schule für Logopädie aus Kiel (SG aus Schulsicht)
  • Udo Nickel, Schulleiter der Ergon aus Bad Segeberg (Schulgeld aus Sicht einer Schulleitung)
  • Dr. Marret Bohn, Ärztin und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (SG aus politischer Sicht)
  • Dr. Heiner  Garg, stellv. Ministerpräsident und Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren (SG aus Sicht eines zuständigen Ministers)
  • Sarah Hinkelmann, Schülerin der Physiotherapie (Schulgeld aus Schülersicht)
Wir treffen uns am 01.11.2018, um 8:45Uhr vor dem Haupteingang:
Landtag Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

 

Pressegespräch im Anschluss:

Ab 10:00Uhr laden die Organisatoren zum Pressegespräch ins Restaurant „Nordwind“ in der Kiellinie 61.  Zu Gast im Pressegespräch sind:

Ralf Buchner (Unternehmer und berufspolitischer Aktivist)

Rieke Guhl (Ergotherapeutin und Initiatorin der bundesweiten #kreideaktion Aug 2018)

Sarah Hinkelmann(Schülerin der Physiotherapie) und

Olav Gerlach (Organisator der Kundgebung Kiel).

Für die Veranstaltung liegen uns bereits über 500 Zusagen von Kolleginnen & Kollegen vor. Wir würden uns sehr freuen auch dich für die Veranstaltung begeistern zu können.

Bei organisatorischen Fragen:

Olav.Gerlach@therapeuten-am-limit.de

Bis zum 1.11.2018, um 8:45Uhr vor dem Landeshaus Kiel!

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#KundgebungKiel #Therapeutenwerdenlauter #SchulgeldfreiheitJETZT #therapeutenamlimit #spahnistamzug

Antrag im Bundestag von DIE LINKE vom 10.10.2018

Ein neuer Antrag im Bundestag befasst sich mit der Situation der Heilmittelerbringer und stellt Forderung zur sofortigen Behebung der gravierendsten Missstände.
Die LINKE haben am 10.10.2018 detailreiche Vorschläge unter dem Titel Flächendeckende Versorgung mit Physiotherapie und anderen Heilmitteln sichern eingereicht.
Das Jahr 2018 hat es in sich. Viele Heilmittelerbringer beteiligen sich an Protestaktionen, um auf die desolate Situation der Heilmittelerbringer hinzuweisen. Selbst Gesundheitsminister Spahn bemerkt öffentlich, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichend sind, um vor allem die Vergütungsstrukturen zu verändern. Sein Eckpunktepapier kann als Diskussionsgrundlage bewertet werden, welches allerdings akute Probleme nicht angeht.

„Therapeuten am Limit“ (TAL) haben es sich von Anfang an zum Ziel gemacht alle politischen Möglichkeiten zu nutzen, die einer berufspolitischen Aktionsgruppe zu Verfügung stehen. Dazu gehören auch konstruktive Gespräche mit Politikern. Eine der ersten politischen Begleiter war und ist Dr. Achim Kessler (MdB, DIE LINKE). Mit ihm gibt es immer wieder intensiven  Austausch zur Situation der Therapeuten in Deutschland  und über möglichen Lösungsansätzen.

Nun hat DIE LINKE konkrete Vorschläge in Form eines Antrages zur Gesetzesinitiative im deutschen Bundestag eingereicht.
Der  Vorschlag umfasst 6 Punkte.  Zunächst sollen die Vergütungen mit sofortiger Wirkung um 30% angehoben werden.

Weiter sollen die Preise bundeseinheitlich festgelegt werden. Im Unterschied zum Eckpunktepapier durch Minister Spahn, werden als Verhandlungspartner die „maßgeblichen“ Verbände benannt und nicht der SHV im speziellen. Auf Seiten der gesetzlichen Krankenkassen wird deren Spitzenverband (GKV a. d. R.) und nicht die einzelnen Kassen der Regionen zum Verhandlungspartner.

Die Aufhebung der Grundlohnsumme ist ebenso Bestandteil wie die Weitergabe der Vergütungserhöhungen an die angestellten Therapeuten. DIE LINKE fordert weiter ein Lohnniveau zu schaffen, welches mit Krankenhausstrukturen vergleichbar ist.

Des Weiteren wird gefordert den Direktzugang im „geeigneten Umfang rasch zu erproben und evaluieren“

TAL freut sich, dass ein solch konkreter Antrag im Bundestag gestellt wird. Denn das zu erwartende Gesetzgebungsverfahren bietet genug Handlungsspielraum, um wesentliche Aspekte der positiven Veränderungen für die Heilmittelerbringer zu platzieren.

Quellen

https://www.achim-kessler.de/flaechendeckende-versorgung-mit-physiotherapie-und-anderen-heilmitteln-sichern/

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/048/1904887.pdf

AKTION – LAUTER WERDEN! Schulgeldfreiheit JETZT! #KundgebungKiel

Nach einer Idee von Olav Gerlach:

Am 01.11.2018 um 08:45Uhr rufen die Aktiongruppen „Therapeuten am Limit“ sowie die Schüler der Ergotherapieschule EThIS in Schleswig zu einer Kundgebung vor dem Landtag in Kiel auf.
Die Gruppen kämpfen mit ihrem Protest gegen die immernoch nicht umgesetze Schulgeldfreiheit für die Ausbildung der Heilmittelerbringer. Unter den Heilmittelerbringern fasst man die Berufe der Logopädie, Ergotherapie, Physiotherpie, Podologie und Diätassistenten zusammen. Noch immer muss in diesen Berufen die Ausbildung selbst finanziert werden, so dass Absolventen durchaus mit Schulden in ein Berufsleben starten. Zudem kommt die schlechte Gehaltstruktur in diesen Berufsfeldern, die eine Fachkräftemangel zusätzlich forcieren. Die Große Koalition in Berlin sowie Gesundheitsminster Spahn hat die Schulgeldfreiheit für diese Berufe zum wichtigen Thema auserkohren und als Zielstellung formuliert.
Die Landesregierung von Schleswig Holstein scheint die Notwendigkeit der Stärkung dieser Berufe noch nicht erkannt zu haben. Denn ohne ausreichend Therapeuten, führt fehlende Versorgung zu mehr Pflegefällen.
Im Landeshaus tagt ab 10:00 der Ausschuss für Soziales und Gesundheit zum Thema Schulgeldfreiheit. Die Veranstaltung endet gegen 14:00Uhr.
Wir treffen uns am 01.11.2018, um 8:45Uhr vor dem Haupteingang:
Landtag Schleswig-Holstein
Düsternbrooker Weg 70, 24105 Kiel

Für weitere Informationen und Interviewanfragen:

Olav.Gerlach@therapeuten-am-limit.de

Werdet LAUTER!
Euer Olav Gerlach
Physiotherapeut

#KundgebungKiel #Therapeutenwerdenlauter #therapeutenamlimit

Wenn die Falschen das Richtige fordern – Ein Zustandsbericht unserer Demokratie

Seit vielen Jahren fordern Berufsangehörige der Gesundheitsfachberufe und deren Fachverbände die Schulgeldfreiheit für ihre Ausbildungsgänge um dem Fachkräftemangel vorzubeugen, aber auch dem im Grundgesetz verankerten Sonderungsverbot Rechnung zu tragen.

Ebenso lange blieben diese Forderungen von der Politik ungehört. Erst als offensichtlich wurde, dass der Mangel an Fachkräften akute Auswirkungen auf die Patientenversorgung hat, wurde reagiert. Niedersachsens neue Regierung formulierte 2017 im Koalitionsvertrag:

„Um den Fachkräftenachwuchs insbesondere im Bereich der Sozial-, Gesundheits-und Pflegeberufe mit einer Vollzeitschulausbildung (gemäß Niedersächsischem Schulgesetz) zu sichern, soll die Überführung in eine duale Berufsausbildung geprüft werden. Ferner wollen wir sicherstellen, dass  Schulgeldzahlungen einer Berufswahl nicht im Wege stehen. Diese Kostenübernahme soll auch für Berufe der genannten Berufsgruppen gelten, die in der Zuständigkeit des Bundes liegen.“

Schon 2015 kam eine gemeinsame Arbeitsgruppe der Gesundheits- und Kultusministerkonferenz der Länder zu dem Ergebnis:

„Dabei stehen die Pflege-und Gesundheitsfachberufe in Konkurrenz zu anderen Ausbildungsangeboten, denn der Fachkräftebedarf erfasst alle Bereiche der Gesellschaft. Es ist daher  erforderlich,  die  Ausbildung  in  den  Gesundheitsfachberufen  attraktiv  zu  halten. Erhebliche  Investitionen  in  die  Ausweitung  und  Qualität  der  Ausbildungskapazitäten sind notwendig. Dazu zählen auch die solide und nachhaltige Finanzierung der Schulen sowie eine angemessene d.h. tarifgerechte Ausbildungsvergütung.“

Die Umsetzung der selbst erarbeiteten Erkenntnisse scheint hingegen die größere Herausforderung für die Politik zu sein. Die niedersächsische Ministerin für Gesundheit und Soziales, Dr. Carola Reimann, erklärte jüngst gegenüber Vertretern der Berufsverbände VPT und VDB dass aufgrund der angespannten Haushaltslage die Schulgeldfreiheit frühestens 2020 thematisiert werden kann. Es soll also weiter wertvolle Zeit verstreichen, Zeit die die Branche nicht hat.

Aktuell hat die AFD-Fraktion im niedersächsischen Landtag das Thema besetzt und in einem Antrag (Drucksache 18/1519) die Schulgeldfreiheit für die Physiotherapie ab Herbst 2018 und die Schrittweise Einführung der Schulgeldfreiheit für Ergotherapie und Logopädie gefordert. In diesem Antrag werden auch „Therapeuten am Limit“ erwähnt.

Wir sehen hier ein Lehrstück dafür, wie etablierte demokratische Parteien schlicht durch Unterlassung der AFD Raum und Inhalte bieten. Wir als Therapeuten am Limit wollen unsere Probleme nicht durch die AFD vertreten sehen und sind uns sicher, dass die überwiegende Zahl der Berufsangehörigen genauso denkt.

Unser Aufruf geht speziell an die Niedersächsische Landesregierung, aber auch an die Bundesregierung:

Handeln Sie entschlossen und gehen Sie endlich die Probleme aktiv auch in Themengebieten an, die weniger öffentliche Aufmerksamkeit besitzen. Hören Sie auf durch Untätigkeit und Unterlassen der AFD Raum zu bieten!

Frankfurt am Main, 24.09.2018

Team Therapeuten am Limit

#therapeutenamlimit #patientenamlimit #spahnistamzug

Bundesweite Therapeutenbewegung – Protestaktion in über 70 Städten angekündigt

Am 25.08. ruft die Aktionsgruppe „Therapeuten am Limit“ zur bundesweiten #kreideaktion in Deutschland auf. Damit demonstrieren Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Podologen und Diätassistenten gegen die sich rapide verschlechternde Versorgung von Patienten. Diese bekommen zunehmend schwieriger freie Termine bei ihren Therapeuten. Nicht alle bisherigen Leistungen wie Hausbesuche oder die Lymphdrainage können noch ausreichend abgedeckt werden.

Grund hierfür sind die verheerenden und unattraktiven Rahmenbedingungen der Therapeuten. Geringe Vergütungen durch die Krankenkassen, hoher Bürokratischer Aufwand und fehlende Arbeitskräfte verschärfen die Situation der Heilmittelerbringer weiter drastisch und nötigen zunehmend mehr Kollegen zur Praxisschließung.

Aktuell liegt das durchschnittliche Bruttogehalt für eine Vollzeitstelle in Deutschland bei ca. 2200€. Der aktuelle Aufwand durch die bürokratischen Vorgaben der Krankenkassen wird durch die Vergütungen nicht honoriert und kostet eine durchschnittliche Praxis ca. 56 Arbeitstage pro Jahr. Für alle freien Praxen zusammen bedeutet das ca. 1 Milliarde € Verlust. Durch praktikablere und praxisnahe Lösungen, könnten die Therapeuten wieder ihrer eigentlichen Profession nachgehen.

Bei der #kreideaktion malen Therapeuten den Schriftzug „Therapeuten am Limit“ auf öffentliche Wege und Straßen, um mit Passanten über ihre Situation ins Gespräch zu kommen. Dass die Not deutschlandweit sehr groß ist, zeigt sich in der bisherigen Organisation. Innerhalb weniger Wochen haben sich über 70 Orts- und Regionalgruppen gebildet. Diese planen den Protesttag bei sich vor Ort. Die bundesweite Protestbewegung geht auf die Aktion von Heiko Schneider zurück, der zu Beginn des Jahres mit dem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin gefahren ist um seinen und 1000 weitere Brandbriefe Jens Spahn zu übergeben. Denn die schlimmen Bedingungen für die Heilmittelerbringer durch die Krankenkassen gefährden nicht nur deren Zukunft, sondern auch die Grundversorgung der Bevölkerung mit notwendigen Heilmitteln vor Ort.

#kreideaktion #therapeutenamlimit #spahnistamzug #SofortprogrammTherapieberufe

Therapeuten lassen sich nicht ernten

Unter dem Hashtag #tributevonSpahnem protestieren die Heilmittelerbringer im Rahmen der mittlerweile bundesweiten Bewegung von „Therapeuten am Limit“ aus Ergotherapie, Podologie, Logopädie und Physiotherapie. Sie kämpfen gegen die schlechten Rahmenbedingungen der Branche und gegen das aktuelle öffentliche Vorgehen des Gesundheitsministers Spahn.

Dieser lädt am 13.09. zu einem Gesprächsgipfel mit den Berufsverbänden der Therapeuten ein. Zusätzlich möchte er mit der Basis ins Gespräch kommen und hat einen Videowettbewerb ausgerufen. Aus den Videos mit den meisten „likes“ werden Gesprächspartner gesucht.
Dieser Wettbewerb stellt einen respektlosen Vorgang gegenüber ca. 1000 Brandbriefen von Therapeuten dar, welche im Bundesgesundheitsministerium seit Monaten vorliegen.

Protestaktivisten haben unter dem Hashtag #tributevonSpahnem ein Video erstellt, das die Protagonisten in ihrem Distrikt (Wohnort) mit den Worten Heiko Schneiders zeigt: „Wir waren viel zu lange am Limit und damit ist ab heute Schluss!“. Zusätzlich demonstrieren die Akteure mit der berühmten Widerstands-Geste aus dem Film „die Tribute von Panem“.

Als Reaktion auf dieses Video des Widerstands drehen mittlerweile immer mehr Kollegen eigene Protestvideos oder Fotos mit der „Widerstandsgeste“ und stellen diese ins Internet.

#tributevonSpahnem #spahnistamzug #therapeutenamlimit #kreideaktion #SofortprogrammTherapieberufe

Bundesgesundheitsministerium mit respektlosen PR – Wettbewerb

Das Bundesgesundheitsministerium hat heute anlässlich des Treffens zwischen Herrn Jens Spahn und den Heilmittelverbänden am 13.09.2018 zu einem Videowettbewerb aufgerufen unter dem Motto: #therapeutenamzug.
Anhand von likes sollen die Gewinner als Vertreter der Basis eingeladenwerden.
Herrn Spahn liegen aus der Aktion „Therapeuten am Limit“ über 1000 Brandbriefe der Kolleginnen und Kollegen aus Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie vor. Alle schildern die zum Teil dramatischen Umstände ihres Berufslebens. Zudem gibt es eine sehr erfolgreiche Petition #ohnemeinenphysiotherapeuten, die an viele Videos von Heilmittelerbringern gekoppelt ist.
Das Team von Therapeuten am Limit ist der Meinung, dass Herr Spahn auf genügend „Gesichter“ der Basis zurückgreifen kann.
Diese aktuelle PR Nummer ist ein respektloser Vorgang.

„Therapeuten am Limit“ nehmen an solch einem Wettbewerb nicht teil.

Aus dem Leid der Kolleginnen und Kollegen darf kein Konkurrenzkampf entstehen.

Wir finden #spahnistamzug

Zwischenstand der an der Alice Salomon Hochschule (ASH) durchgeführten Studie zur aktuellen Situation der Therapeut*innen in Deutschland

Heute teilten uns Frau Prof. Dr. Heidi Höppner und Frau Dr. Eva-Maria Beck den aktuellen Zwischenstand der systematischen Untersuchung der Brandbriefe mit.

Die persönlichen Berichte der Therapeut*innen konnten dabei in verschiedene Kategorien eingeteilt werden:

  • Subjektive Sicht auf die Berufsausübung als Therapeut*in
  • Finanzielle Situation
  • Arbeitsbedingungen
  • Öffentliche Wahrnehmung und Rolle im Bildungs-und Gesundheitssystem
  • Aktuelle Situation der Fachkräftesicherung und –ausbildung
  • Hinweise auf  Versorgungsqualität  aufgrund  der  aktuellen  Situation  der Therapeut*innen

Die bisher ausgewerteten Beispiele belegen die Brisanz der Situation in jeder dieser einzelnen Kategorien, besonders drastisch jedoch auch im Zusammenhang und im Hinblick auf die Patientenversorgung. So werden schon in diesem Zwischenbericht Hinweise auf Fehl- oder Unterversorgung gegeben, aber auch von teils lebensbedrohlichen Situationen, z.B. in der Schlaganfallversorgung, berichtet. Sehr deutlich wird herausgestellt, dass bei anhaltend schlechten Rahmenbedingungen weitere Schritte zur „Flucht“ aus den Berufen vollzogen werden, wodurch sich die Patientenversorgung erheblich verschlechtern wird.

In der weiteren Analyse wird nach zusätzlichen Anhaltspunkten  für diese Kategorien gesucht und sie  in  Beziehung zueinander gesetzt. Zudem  wird  der Fokus  der  Studie auf  das  Erfassen  von berufsspezifischen  Details gelegt  und  Veränderungs- und  Lösungsvorschläge aus  der  Praxis werden systematisiert. Mit der Endauswertung und dem abschließenden Bericht ist im Oktober zu rechnen.

Der uns vorliegende Bericht umfasst 10 Seiten und wird von uns in Absprache mit den Autorinnen nicht veröffentlicht, sondern ausschließlich für persönliche Gespräche und Pressekontakte genutzt.

Wir verweisen schon jetzt auf die für Oktober/November 2018 geplante öffentliche Vorstellung der Endauswertung an der Alice Salomon Hochschule in Berlin.

Diese Studie wird erstmals, auch aufgrund der großen Datenmenge, die Situation der Therapeut*innen in Deutschland detailliert und systematisch belegen und einen wertvollen Beitrag für die weitere berufs- oder gesundheitspolitische Diskussion leisten.

Unser besonderer Dank gilt daher schon jetzt Frau Prof. Dr. Höppner und Frau Dr. Beck und jedem einzelnen Autor der Briefe, ohne die diese Arbeit nicht möglich gewesen wäre.

Politische Gespräche tragen weitere Fürchte

Die Fraktion die LINKE hat am 16. Juli 2018 eine kleine Anfrage zur Situation der Heilmittelerbringer im Bundestag gestellt. Stellung soll vor allem zur Einkommenssituation der Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Podologie bezogen werden.

In 11 detailreichen Fragen, wird versucht all den Dingen auf den Grund zu gehen, wofür die Kollegen der Therapieberufe derzeit öffentlich kämpfen. Besonders freut es das Team von Therapeuten am Limit, dass diese Anfrage durch den guten Kontakt und den  regen Austausch mit Dr. Achim Kessler (MdB) zustande kommt, genauso wie durch das persönliche Treffen mit Katja Kipping (MdB).

Hier geht es zur kleinen Anfrage (PDF-DOWNLOAD):

Kleine Anfrage durch DIE LINKE vom 20 Juli 2018 zur Einkommenssituation in der Physiotherapie Ergotherapie Logopädie und Podologie _ Drucksache 19 3506 Deutscher Bundestag (PDF)

„Sofortprogramm Therapieberufe“ von MdB Dr. Roy Kühne vom 23.04.2018

Hier stellen wir das von Dr. Roy Kühne vorgeschlagene Sofortprogramm für unsere Therapieberufe zum Download als PDF zur Verfügung:

Sofortprogramm Therapieberufe zur Stärkung der Versorgung vor Ort von Dr Roy Kühne vom 23 April 2018 PDF

HIER kannst du MdB Dr. Roy Kühne mit einem LIKE unterstützen:

https://www.facebook.com/drroykuehne/

#therapeutenamlimit #SofortprogrammTherapieberufe

Stellungnahme zum Verhalten der AOK Sachsen-Anhalt

Krankenkassen als Körperschaften öffentlichen Rechts nehmen hoheitliche Aufgaben war. Sie sollen die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Wir sehen jedoch eine deutliche Entwicklung dahingehend, dass Kassen sich selbst eher als Wirtschaftsunternehmen wahrnehmen und versuchen Gewinnmaximierung zu betreiben.

An eine Körperschaft öffentlichen Rechts können gewisse Erwartungen geknüpft werden, wie sie formell ihren Aufgaben nachkommt. Seriösität und Verlässlichkeit im Umgang mit den Vertragspartnern, die als Leistungserbringer den entscheidenden Beitrag zur Sicherstellung des Auftrags der Krankenkassen leisten, sind elementare Voraussetzungen um in einem solidarisch finanziertem System der Gesundheitsversorgung zusammen zu arbeiten.

In letzter Zeit gab es viele Situationen, die dazu geführt haben, dass wir uns fragen mussten, ob manche Krankenkassen sich ihres hoheitlichen Auftrags überhaupt noch bewusst sind. Das Verhalten der AOK Sachsen-Anhalt zeigt uns deutlich, dass hier ein Weg eingeschlagen wird, der mit den Erwartungen an eine Körperschaft öffentlichen Rechts nicht vereinbar ist.

Drei Minuten vor Ablauf einer Frist einen gemeinsam ausgehandelten Kompromiss auszuschlagen und sich selbst in einer fragwürdigen Pressemitteilung als Opfer zu präsentieren, kann nicht als Maßstab für verlässliches, partnerschaftliches Handeln gelten.

Gerade vor dem Hintergrund der weit über 1000 Briefe die uns bisher erreicht haben und die die prekäre Lage der Therapeutinnen und Therapeuten eindrücklich schildern, sind wir entsetzt darüber, welche Signale die AOK mit ihrem Verhalten sendet und wie abfällig hier über Vertragspartner kommuniziert wird.

Wir sind der Überzeugung, dass hier Grenzen überschritten wurden, die ein Umdenken auf Seiten der Therapeuten erfordern. Es ist Zeit die Dinge, die in der Zusammenarbeit mit Krankenkassen nicht funktionieren, offen anzusprechen und auch Politik und Aufsichtsbehörden verstärkt mit diesen Problemen zu befassen. Gerne nehmen wir diese Herausforderung an.

Pressemitteilung – Landesregierung verweigert Schulgeldfreiheit

Am 28.06.2018 startet um 16:00 Uhr am Hauptbahnhof in Osnabrück eine Demonstration von angehenden Therapeuten. Gegen 17:00 Uhr ist am Platz der deutsche Einheit eine Kundgebung geplant.
Trotz Ankündigung der Umsetzung, will die Landesregierung in Niedersachsen die Schulgeldfreiheit für Gesunheitsberufe wie Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten auf Unbestimmt verschieben. Diese ist nach Meinung der Schüler und Organisatoren der ETOSchule, das völlig falsche Signal für den Berufsstand und die Bevölkerung. Die Branche kämpft immer stärker um den Nachwuchs. Therapeuten, welche erhebliche Summen für ihre Ausbildung investieren, erwarten nur geringe Verguetungen und Gehälter. Der aktuelle Fachkräftemangel gefährdet somit direkt die Versorgung von Patienten. Wartezeiten und nicht besetzte Stellen sind schon jetzt an der Tagesordnung. Die Aktionen der Therapeuten mehren sich. Sie sind schlichtweg am Limit.

Ministerium verweigert sich

Physiotherapeut Heiko Schneider und nach Polizeischätzungen 700 Heilmittelerbringer sind heute von Potsdam nach Berlin mit dem Fahrrad gefahren, um knapp 700 Brandbriefe zu übergeben.

In Potsdam starteten Punkt 9:00Uhr rund 400 Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Masseure und Podologen mit dem Fahrrad nach Berlin. Während der über 20km Fahrt stießen immer wieder weitere Therapeuten zur Demonstration dazu. Am Ministerium warteten ebenfalls hunderte Kolleginnen und Kollegen und empfingen die Radfahrer um Heiko Schneider lautstark. Viele Verbandsvertreter waren anwesend.
Aus dem Ministerium war niemand trotz Ankündigung zu sprechen. Keiner war in der Lage die Brandbriefe entgegen zu nehmen.
Schneider teilte dies daraufhin den wartenden Therapeuten mit „So behandelt man uns Therapeuten hier. Und genau so behandelt man uns Therapeuten seit vielen Jahren.“

Das Team der Aktion „Therapeuten am Limit“ wird die Briefe in jedem Fall übergeben. Neben der Demonstration standen und stehen Gespräche mit Politikern, Verbänden und Krankenkassen auf dem Plan.

Heiko Schneider zeigt sich trotz der Verweigerung seitens des Ministeriums kämpferisch:

„Wir Therapeuten sind am Limit. Aber damit ist jetzt Schluß.“

 

Zurückliegende Pressemitteilungen vom 04.05.2018 bis 23.05.2018

Solidarität unter den Verbänden der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie

Veröffentlicht am 23. Mai 2018 – PRESSEMITTEILUNG #008TAL

Die Aktion Therapeuten am Limit kann mittlerweile jeden Tag neue wichtige Meldungen präsentieren. Heiko Schneiders Vorbereitung  zu seiner Protest-Tour mit dem Fahrrad von Frankfurt nach Berlin laufen auf Hochtouren. Mittlerweile haben sich aus fast jeder Tour-Stadt freiwillig Kolleginnen und Kollegen  gemeldet, die ihm eine Unterkunft ermöglichen und Gespräche vor Ort mit anderen Betroffenen organisieren.
In den letzten Tage konnten viele Berufsverbände gewonnen werden, diesen Protest zu unterstützen. Der IFK und der DBS sind aktuell dazu gestoßen. Schneider und sein Team freuen sich darüber, stellt dies noch eine unerwartete Einigkeit unter den Verbänden dar, dass solche ein Protest der Basis zu unterstützen sein.  Ähnliches gab es zuvor ehr nicht.

BED (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.)
BvT (Bund vereinter Therapeuten e.V.)
DBL (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)
​​​​​​​DBS (Deutsche Bundesverband für akademische Sprachtherapie und Logopädie e.V.)
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)
IFK  (Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten — IFK e. V.)
LOGO Deutschland (Interssensgemeinschaft selbstständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e.V.)
PODO Deutschland (Deutscher Verband für Podologie e.V.)
VDB (Physiotherapieverband e.V.)
VPT (Verband Physikalische Therapie Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe e.V.)
ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.)


 

Heiko Schneider kommt auch durch Ihre Stadt

PRESSEMITTEILUNG #007TAL – Veröffentlicht am 23. Mai 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider, fährt am 28. Mai 2018 mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin, um eine Woche später, am 5.Juni 2018 Politikern des Bundestages und Verantwortungsträgern des Gesundheitsministerium  seinen Brandbrief vom 23.03.2018 und den mittlerweile hunderten Zusendungen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu überreichen.

Heiko Schneider demonstriert mit seinem Brandbrief gegen die zum Teil verheerenden Bedingungen der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Lange Wartelisten und nicht zu besetzende freie Arbeitsstellen sind derzeit schon Realität. Grund sind vor allem die schlechten Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Junge Therapeuten aus der Physio-, Ergo- und Logopädie werfen deshalb frühzeitig das Handtuch. Heiko Schneider beweist Mut und schließt seine Praxis für eine Woche, um auf diesen Missstand hinzuweisen. Er wird von Kollegen etappenweise begleitet, welche sich dieser Demonstration anschließen.

Durch den Brief wurden schon Gespräche in Berlin vereinbart.

So schreibt Schneider in seinem Brandbrief zu den letzten Anhebungen der Vergütungen:

„Diese Minimalanhebung der Vergütung ist weder geeignet, das Einkommensloch der vergangenen Jahre aufzufüllen, noch hilft sie den Therapeuten aus ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Not. Sie ist damit auch weder geeignet noch in der Lage, die Gerechtigkeitslücke zwischen den tariflich abgesicherten Therapeuten in Krankenhäusern und anderen Instituten (Tarifgehälter) gegenüber den freiberuflich tätigen und ihren angestellten Therapeuten zu schließen.“

Ebenso ist die einseitige Politik der gesetzlichen Krankenkassen gegen ihre eigenen Vertragspartner ein ständiger Stolperstein für die niedergelassenen Therapeuten.

“ Dann hätten wir vor 20 Jahren schon alle unsere Praxen schließen müssen! “  so  Schneider.

Dies sehen die Kollegen in ihren vielen Zuschriften genauso:

„Die wirtschaftliche Situation meiner Praxis hat sich in den letzten 10 Jahren um ein Vielfaches verschlechtert. Die Arbeitsbelastung ist durch den irrsinnigen Bürokratiewahnsinn von Seiten der Krankenkasse enorm gestiegen“ Berit G. Logopädin

Schneider sieht die Grenze der Belastbarkeit in diesem ungerechten und unterfinanzierten System erreicht.
Die Unterstützung unter den Therapeuten war bisher sehr groß. Nun finden auch viele Berufsverbände den Weg und unterstützen die Aktion ideell, organisatorisch oder finanziell. Das Team um Schneider ist darüber sehr dankbar und stolz zugleich. Denn diese breite Unterstützung stellt durchaus ein Novum dar.

Unterstützende Verbände und Vereine in alphabetischer Reihenfolge:

BED (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.)
BvT (Bund vereinter Therapeuten e.V.)
DBL (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)
IFK  (Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten — IFK e. V.)
LOGO Deutschland (Interssensgemeinschaft selbstständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e.V.)
PODO Deutschland (Deutscher Verband für Podologie e.V.)
VDB (Physiotherapieverband e.V.)
VPT (Verband Physikalische Therapie Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe e.V.)
ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.)

Tourdaten:

28.05. Etappe 1 Frankfurt nach Gemünden Felda

29.05. Etappe 2 Gemünden nach Hessisch Lichtenau

30.05. Etappe 3 Hessisch Lichtenau nach Northeim

31.05. Ruhetag

01.06. Etappe 4 Northeim nach Elbingerode

02.06. Etappe 5 Elbingerode nach Magdeburg

03.06. Etappe 6 Magdeburg nach Brandenburg an der Havel

04.06. Etappe 7 Brandenburg an der Havel nach Potsdam

05.06 Etappe 8 Potsdam nach Berlin BMG

Sie haben Interesse Heiko Schneider vor während oder nach der Tour zu begleiten oder ein Interview durchzuführen? Oder Sie wollen zu diesem Thema mit Therapeuten aus ihrem Ort sprechen?

Kontaktieren Sie uns gern:
meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de


 

Große Unterstützung durch Berufsverbände

PRESSEMITTEILUNG #006TAL – Veröffentlicht am 19. Mai 2018

Heiko Schneiders Protest sorgt für Unterstützung vieler Berufsverbände, welche es in dieser Breite noch nie gegeben hat. Physiotherapeut Schneider fährt aus Protest gegen die schwierigen Rahmenbedingungen der Heilmittelerbringer mit dem Fahrrad von Frankfurt nach Berlin und übergibt dort im Gesundheitsministerium seinen Brandbrief und die hunterte weitere Zusendungen der Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland.
Die Unterstützung der Heilmittelerbringer war bisher sehr groß. Nun finden auch viele Berufsverbände den Weg und unterstützen die Aktion ideell, organisatorisch oder finanziell. Das Team um Schneider ist darüber sehr dankbar und stolz zugleich. Denn diese breite Unterstützung stellt durchaus ein Novum dar.

Unterstützende Verbände und Vereine in alphabetischer Reihenfolge:

BED (Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e.V.)
BvT (Bund vereinter Therapeuten e.V.)
DBL (Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.)
DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.)
LOGO Deutschland (Interssensgemeinschaft selbstständiger LogopädInnen und SprachtherapeutInnen e.V.)
PODO Deutschland (Deutscher Verband für Podologie e.V.)
VDB (Physiotherapieverband e.V.)
VPT (Verband Physikalische Therapie Vereinigung für die physiotherapeutischen Berufe e.V.)
ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) e.V.)


 

Therapie – Mit dem Fahrrad aus Protest nach Berlin

PRESSEMITTEILUNG #005TAL – Veröffentlicht am 14. Mai 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider, fährt am 28. Mai 2018 mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin, um eine Woche später, am 5.Juni 2018 Politikern des Bundestages und Verantwortungsträgern des Gesundheitsministerium  seinen Brandbrief vom 23.03.2018 und den mittlerweile hunderten Zusendungen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu überreichen.

Heiko Schneider demonstriert mit seinem Brandbrief gegen die zum Teil verheerenden Bedingungen der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Lange Wartelisten und nicht zu besetzende freie Arbeitsstellen sind derzeit schon Realität. Grund sind vor allem die schlechten Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Junge Therapeuten aus der Physio-, Ergo- und Logopädie werfen deshalb frühzeitig das Handtuch. Heiko Schneider beweist Mut und schließt seine Praxis für eine Woche, um auf diesen Missstand hinzuweisen. Er wird von Kollegen etappenweise begleitet, welche sich dieser Demonstration anschließen.

Durch den Brief wurden schon Gespräche in Berlin vereinbart.

So schreibt Schneider in seinem Brandbrief zu den letzten Anhebungen der Vergütungen:

„Diese Minimalanhebung der Vergütung ist weder geeignet, das Einkommensloch der vergangenen Jahre aufzufüllen, noch hilft sie den Therapeuten aus ihrer gegenwärtigen wirtschaftlichen Not. Sie ist damit auch weder geeignet noch in der Lage, die Gerechtigkeitslücke zwischen den tariflich abgesicherten Therapeuten in Krankenhäusern und anderen Instituten (Tarifgehälter) gegenüber den freiberuflich tätigen und ihren angestellten Therapeuten zu schließen.“

Ebenso ist die einseitige Politik der gesetzlichen Krankenkassen gegen ihre eigenen Vertragspartner ein ständiger Stolperstein für die niedergelassenen Therapeuten.

“ Dann hätten wir vor 20 Jahren schon alle unsere Praxen schließen müssen! “  so  Schneider.
Dies sehen die Kollegen in ihren vielen Zuschriften genauso:

„Die wirtschaftliche Situation meiner Praxis hat sich in den letzten 10 Jahren um ein Vielfaches verschlechtert. Die Arbeitsbelastung ist durch den irrsinnigen Bürokratiewahnsinn von Seiten der Krankenkasse enorm gestiegen“ Berit G. Logopädin

Schneider sieht die Grenze der Belastbarkeit in diesem ungerechten und unterfinanzierten System erreicht.


 

Fernsehen dreht Beitrag

PRESSEMITTEILUNG #004TAL – Veröffentlicht am 8. Mai 2018

RTL Hessen dreht Beitrag

Heute drehte ein Fernsehteam einen Beitrag über und mit Physiotherapeuten Heiko Schneider für den Fernsehsender RTL Hessen.
Durch den Brandbrief und die mittlerweile vielfältigen Aktivitäten vom Team „Therapeuten am Limit“ um Schneider, sind die Redakteure auf die Situation der Heilmittelerbringer aufmerksam geworden.
Der Beitrag wird wahrscheinlich am Montag regional auf RTL Hessen ausgestrahlt. Die Möglichkeit diesen Beitrag deutschlandweit zu senden ist noch im Gespräch.
Wir werden über die Verfügbarkeit in der Mediathek von RTL Hessen über unserer homepage oder facebook-Seite berichten.
Zum Tourstart am 28.05.2018 wird das Kamerateam wieder vor Ort sein.

Sie haben Interesse Heiko Schneider vor während oder nach der Tour zu begleiten oder ein Interview durchzuführen?

Kontaktieren Sie uns gern:
meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de


 

Heiko Schneider nach Berlin in 8 Etappen

PRESSEMITTEILUNG #003TAL – Veröffentlicht am 8. Mai 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider startet mit dem Fahrrad am 28.05.2018 in Frankfurt am Main, um seinen Brandbrief und die vielen Protest-Briefe seiner Kolleginnen und Kollegen am 05.06.2018 in Berlin im Gesundheitsministerium  persönlich abzugeben. Heiko Schneider kämpft gegen das derzeit desolate System, in dem sich die Heilmittelerbringer schon viele Jahre bewegen. Fachkräftemangel, Bürokratie-Wahnsinn und zu geringe Vergütungen durch die Krankenkassen sind wesentliche Gründe, warum es seit Jahren nicht rund läuft und eine Mangelversorgung der bedürftigen Menschen schon Realität ist und noch weiter verschärft wird.

Seit heute stehen die Etappen der Tour fest. In jedem Zielort wird Physiotherapeut Schneider sich mit anderen Logopäden, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten treffen, um auch ihre Erfahrungen und Protest nach Berlin zu nehmen.

Sie haben Interesse Heiko Schneider vor während oder nach der Tour zu begleiten oder ein Interview durchzuführen?

Kontaktieren Sie uns gern:
meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de

Tourdaten:

28.05. Etappe 1 Frankfurt nach Gemünden Felda

29.05. Etappe 2 Gemünden nach Hessisch Lichtenau

30.05. Etappe 3 Hessisch Lichtenau nach Northeim

31.05. Ruhetag

01.06. Etappe 4 Northeim nach Elbingerode

02.06. Etappe 5 Elbingerode nach Magdeburg

03.06. Etappe 6 Magdeburg nach Brandenburg an der Havel

04.06. Etappe 7 Brandenburg an der Havel nach Potsdam

05.06 Etappe 8 Potsdam nach Berlin BMG


 

Heiko Schneider trifft AOK

PRESSEMITTEILUNG #002TAL – Veröffentlicht am 5. Mai 2018

Für den 06.06. haben Vertreter der AOK ein Treffen mit dem Physiotherapeuten Schneider vereinbart. Nach seinem Brandbrief und der gewachsenen Protestaktion „Therapeuten am Limit“, hat Heiko Schneider viele weitere Briefe von Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten erreicht. Sie alle haben gemeinsam, dass sie die prekäre Situation der Heilmittelerbringer in Deutschland zum Thema haben und zwar an ihren persönlichen Geschichten.
Das Ganze schlägt mittlerweile so große Wellen in der Öffentlichkeit, dass Schneider nunmehr als „das Gesicht“ der Proteste im Gesundheitssystem gilt. Das haben nun auch Verantwortungsträger erkannt.
Vertreter der AOK möchten sich gern ein genaues Bild der Situation Schneiders und seiner Kollegen machen. Das Team von TAL wird am 06.06. die Gelegenheit nutzen, der AOK dies zu schildern. Desweiteren ist ein Gespräch mit Maria Klein-Schmeink (MdB) von Bündnis 90/Die Grünen am Tag zuvor vereinbart. Das Team von TAL wird dazu jeweils berichten.

Wollen Sie Heiko Schneider zu seinen Beweggründen befragen oder über die Briefe der Kollegen diskutieren, so kontaktieren sie das Team von Tal unter:

meinebotschaft@therapeuten-am-limit.de


 

Therapeuten am Limit

PRESSEMITTEILUNG #001TAL – Veröffentlicht am 4. Mai 2018

Therapeuten am Limit – Tour 2018

Physiotherapeut Heiko Schneider, fährt am 28. Mai mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin, um eine Woche Später Poltikern des Bundestages und Verantwortungsträgern des Gesundheitsministerium  seinen Brandbrief und den mittlerweile hunderten Zusendungen seiner Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu überreichen.

Heiko Schneider demonstriert mit seinem Brandbrief gegen die zum Teil verehrenden Bedingungen der Heilmittelerbringer wie Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Lange Wartelisten und nicht zu besetzende freie Arbeitsstellen sind derzeit schon Realität. Grund sind vor allem die schlechten Vergütungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Junge Therapeuten aus der Physio-, Ergo- und Logopädie werfen deshalb frühzeitig das Handtuch oder ergreifen erst gar nicht die Ausbildung. Heiko Schneider beweist Mut und schließt seine Praxis für eine Woche, um auf diesen Missstand hinzuweisen und auf seinen Etappen mit anderen betroffenen Therapeuten  ins Gespräch zu kommen. Er wird von Kollegen Etappenweise begleitet, welche sich dieser Demonstration anschließen und für eine bessere Situation der einstehen.


#therapeutenamlimit #ohnemeinenphysiotherapeuten #tourdespahn

Team bald wieder vereint:

Während Heiko, Michael, Jens und Volker sich Berlin sukzessiv nähern, stehe ich als das letzte noch fehlende Team-Mitglied in Karlsruhe am Gleis:

Es tönt quakend aus den Bahnsteig-Lautsprechern: „Letzter Aufruf. Bitte alles einsteigen! Der Zug fährt jetzt ab.“

So, das galt mir. Smartphone eingepackt und ab in den ICE nach Berlin.

Jungs, ich komme!

Ein Team wie ein schweizer Uhrwerk

Endlich treffen sie wieder aufeinander:

Volker Brünger, Heiko Schneider und Jens Uhlhorn (von links nach rechts). Das sind zwei drittel des Therapeuten-am-Limit-Teams und heute treffen sie auf einen weiteren Teil des Teams:

Unseren Pressemenschen Michael Schiewack

Haut rein, Jungs!

Wir sehen uns in Berlin.

Euer Michel

(Website-Admin)

Statement einer Berufsaussteigerin

Am Dienstag ist Heiko etwas völlig Ungeplantes passiert – wie es derzeit eher die Regel, als die Ausnahme ist:

Heiko wurde spontan von der ehemaligen Physio-Kollegin Elisabeth Przybilla mit dem Rad auf der Tour begleitet. Elisabeth war es ein tiefes Bedürfnis ihren Brief persönlich zu übergeben. Uns hat das besonders interessiert, da Elisabeth bereits aus dem Beruf als Physiotherapeutin ausgestiegen ist und sich nun in einem Studium „medizinisches Management“ befindet.

Wir haben genauer nachgefragt nach dem „WARUM?“und konnten nachfolgendes Statement aus Elisabeth rauskitzeln:

“Für mich ist Therapeuten-am-Limit nach Langem mal wieder eine wirkungsvolle Aktion, um meinem Unmut über die Situation für uns Therapeuten Luft zu machen. Ich finde es wunderbar motivierend, dass es so vielen anderen Therapeuten genauso geht wie mir und sie ebenso dankbar sind wie ich, dass Heiko für uns den Beruf kurzzeitig zum ehrenamtlichen Boten gewechselt hat (und hoffentlich am Dienstag in Berlin ganz viele gemeinsam mit ihm).

So wie für Heiko vor ein paar Monaten, war es für mich vor ca. eineinhalb Jahren Zeit mich und mein Berufsumfeld zu verändern. Die andauernde, negative Perspektive wollte ich nicht mehr ertragen und meine Neugierde nach Weiterentwicklung zog mich zum Studium des medizinischen Managements.

Ich habe im Physiodasein keine Möglichkeiten mehr gesehen, mich adäquat weiterzuentwickeln. Mehr Einkommen bekomme ich nur über die Selbständigkeit und muss das Risiko eingehen Verluste zu erwirtschaften, falls ich die schwere körperliche Arbeit nicht mehr leisten kann. Die zum Großteil selbst finanzierten Fortbildungen bringen mir marginal mehr Gehalt. Und zu guter Letzt fehlt mir die Anerkennung im Beruf:

Wofür soll ich meinen Körper in alle anderen Menschen investieren und später selbst nicht genug finanzielle Mittel haben, um meine Gesundheit zu finanzieren?

In unserem System wird in E-Health und hochtechnisierte OP-Verfahren investiert und Kapital fließt in Medizinprodukte und die Pharmaindustrie. Wir Therapeuten zeigen den Menschen auf, wie sie sich selbst um ihren Körper kümmern können, ihn wahrnehmen lernen und werden von uns unterstützt, ihren Körper nach Unfällen und Eingriffen wieder fit für den Alltag zu machen oder trotz chronischer Leiden Lebensqualität zu erhalten. Das ist ein enormer Faktor für die Senkung von Gesundheitsausgaben, der meiner Ansicht nach offiziell nicht wertgeschätzt wird. Meine Arbeit fühlte sich zeitweise wertlos an, obwohl mir bewusst ist, was für einen Beitrag gute Physiotherapie leistet.

Meine Hoffnungen durch ein fachfremdes Studium:

Es gibt mir die Möglichkeit, Perspektiven zu wechseln, mein Wissen über Gesundheitssysteme in Deutschland und anderen Ländern zu steigern, rechtliche Grundlagen zu sehen und betriebswirtschaftliche Denkweisen zu erhalten. Es lässt mir Raum über meine berufliche Situation nachzudenken und mir neue Wege zu überlegen.

Ich wünsche mir für die Zukunft der Therapeuten, dass wir eine gemeinsame Strategie entwickeln, um mit Krankenkassen organisiert und professionell verhandeln zu können. Unsere Arbeit ist sehr wertvoll und das können die Krankenkassen meiner Meinung nach wertschätzen. Von Ärzten wünsche ich mir mehr Kooperation. Sie sollten nicht befürchten, dass die Medizin schlechter wird und der Konkurrenzdruck höher, wenn gute Physiotherapeuten Vorarbeit bzw. Zuarbeit für sie leisten (ich beziehe mich dabei auf den Direktzugang und Osteopathie). Physios, die ihre Patienten „nur“ unter die Heißluft legen und massieren, sollten anders bezahlt werden, als Physios, die modern und evidenzbasiert komplexe Krankheitsbilder mit den Patienten zusammen therapieren.

Von der Politik verlange ich, dass sie der schlechten Eigenverwaltung von Physiotherapeuten/Heilmittelerbringern (zu viele Vereine, Verbände, usw.) unter die Arme greift und die Strukturen von grundlegend reformiert werden, damit sich Therapieberufe modern entwickeln können. In Anlehnung an positive Beispiele in anderen EU-Staaten (z.B. Niederlande und Skandinavien) wünsche ich mir, dass sich die Physiotherapie von einem Heilhilfsberuf hin zu einer eigenständigen und anerkannten Profession entwickelt.”

Wir sagen: Danke Betty für deine klaren Worte!

+++

#therapeutenamlimit #ohnemeinenphysiotherapeuten #tourdespahn

Gegenwind und Stürmen trotzend

Aktuelle Meldung an das Organisatios-Team im Büro:

Heiko:

„70km gefahren und nu steh ich vor Riesen Gewitterfront.“

Orga-Team:

„Wechselkleidung gekauft und 50% Rabatt für die Sache bekommen.“

Wir denken: Läuft!

🙂

Was ein Engagement! Kollegin fährt von Gießen nach Gemünden mit dem Fahrrad

Entlang meiner Tour treibt es mir immer wieder eine Träne der Freude in die Augen, wenn ich aus heiterem Himmel das Engagement und die Solidarität der Kollegen erfahren darf.

… So auch soeben in Gemünden, wo ich die Kollegin Elisabeth Przybilla traf, welche extra von Gießen aus mit dem Fahrrad gefahren ist, um mir ihren Brief persönlich zu übergeben.

Das Gefühl dabei in Worten: „Ganzkörpergänsehaut“

Danke Elisabeth für dein Engagement!

Auf dem Weg zum Abfahrtsort gefunden:

Der Tourstart steht bevor.

Ich würde gerne behaupten gut vorbereitet und entspannt zu sein, aber das wäre zur Hälfte gelogen, denn ich bin äußerst nervös zum Tourstart hin.

Ein paar Buchstaben auf den Platten des Gehwegs haben meine Aufmerksamkeit jedoch wieder auf das Wesentliche gelenkt und könnten kaum passender für die Tour nach Berlin sein: