Gut bezahlte Stellen fuer Therapeuten gefunden

AOK Chef ermutigt Tausende Therapeuten sich als Telefonistin zu bewerben

Am Freitag dem 15. Juni sind deutschlandweit Therapeuten aus Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Podologie aufgerufen, sich bei der Bundes – AOK als Telefonistin oder Telefonist zu bewerben. Die Idee zur Aktion “ Willkommen im Callcenter der AOK” hatte Phillip Thies, der im Rahmen der Protestaktion „Therapeuten am Limit – on tour“ eine Talkrunde u.a. mit dem Bernd Faehrmann von der AOK gesehen hat. Auf die Frage nach der großen Diskrepanz zwischen dem durchschnittlichen Einkommen eines Therapeuten und dem Gehalt einer ungelernte Telefonisten bei der AOK, antwortete dieser, dass sich bis jetzt aber auch noch nie ein Physiotherapeut auf eine solche Stelle beworben habe. Thies wertet dies als “blanken Hohn seitens der Krankenkasse”.

Die Bewerbungsoffensive ist eine Protestaktion, welche für eine höhere Vergütung der Krankenkassen für die Arbeit von Heilmittelerbringern steht. Schon zuvor ist der Physiotherapeut Heiko Schneider mit seinem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin gefahren, um seinen und 1000 weitere Brandbriefe an das Bundesgesundheitsministerium zu übergeben.

Bewerbungsunterlagen

 

Sollten sie Interesse an dervaktion haben, So können sie uns gern kontaktieren.

Briefe finden Empfänger

Brandbriefe werden von Heiko Schneider übergeben:

Heiko Schneider und sein Team konnten heute seinen Brandbrief und knapp 700 weitere an den Gesundheitsausschuß in Berlin übergeben.
Nachdem Heiko Schneider sich mit dem Fahrrad von Frankfurt am Main nach Berlin aufgemacht hat, um die Brand- und Protestbriefe zu übergeben, entwickelte sich die Aktion zu einer regelrechten Protestbewegung der Heilmittelerbringer. Logopäden, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Podologen und weitere Kollegen solidarisierten sich  auf eine noch nie dagewesene Art und Weise. Zudem stellten sich nahezu alle Berufsverbände der Gesundheitsfachberufe hinter den Physiotherapeuten. Die Welle der Solidarität ging noch weiter: Heiko Schneider wurden von seinen Kollegen auf der Tour empfangen, versorgt und beherbergt. Einige fuhren die Etappen mit ihm gemeinsam.
In Berlin angekommen, verweigerte das Bundesgesundheitsminsterium die Annahme der Protestbriefe. Ca. 1000 demonstrierende Therapeuten protestierten lautstark.
Nach einigen Gesprächen mit Politikern, Verbandsvertretern und Krankenkassen, nahm der Gesundheitsausschuss auf das Betreiben von Dr. Joachim Kessler (MdB Die Linke)  die Briefe entgegen.
Heiko Schneider ist sich sicher, dass die Briefe und deren brisanter Inhalt bei den Volksvertretern gut aufgehoben ist.
Eines ist für das Team von Therapeuten am Limit klar:

Noch ist man nicht durch das Ziel. Es gibt einiges zu tun, deshalb werden weitere Aktionen folgen.

Vorbereitung auf den Tag

Es gibt ein kleines Powerfruehstuck zur Vorbereitung auf den Tag. Wir sind heute zu viert unterwegs. Michael muss noch einen Radladen aufsuchen und das Tretlager checken lassen.

Wir sind überwältigt von So viel Unterstützung, Hilfsangebozen, positiven Nachrichten. Das ist eine sehr spezielle Zeit.

 

das Finale naht

Wir sehen schon Berlin. Erstmal geht es aber nach Brandenburg adH.

Die Gespräche unterwegs drehen sich um eure Briefe. Dafür strampeln wir jeden einzelnen Kilometer.

Pause

Wir sind gerade in guten Tempo gefahren. Jetzt erstmal eine Pause. Die Gespräche unterwegs zeigen wie wichtig unsere Aktion ist.

Mit den Kollegen vor Ort

Die Zeit nehmen wir uns. Mit den Kollegen vor Ort diskutieren wir die aktuellen Zustände. Überall ist es sehr ähnlich. Die Versorgung ist im ländlichen Raum wie in Großstädten gleichermaßen mindestens gefährdet wenn nicht sogar schon nicht mehr abzudecken.

Das macht betroffen.