Hamburg demonstriert für die Schulgeldfreiheit

Am 10.01.2018 gingen rund 350 Therapeuten in Hamburg auf die Straße und trafen sich auf dem Rathausplatz zur Kundgebung für die Schulfreiheit.  Rieke Guhl, die Organisatorin der Kundgebung zeigt sich zufrieden mit dem Ablauf und den Redebeiträgen. Schüler, Inhaber und angestellte Therapeuten schilderten eindrucksvoll, welche Benachteiligung sie durch das Schulgeld erfahren.

Immer wieder wurde auch die Politik in Hamburg aufgefordert auf die Krankenkassen einzuwirken, die Vergütungen deutlich zu erhöhen, so dass nach der Ausbildung ein angemessenes Gehalt für die Kolleginne und Kollegen möglich wird.
Ähnliche Töne  schlugen  auch die anwesenden Verbandsvertreter an, welche sich es nicht nehmen ließen die Forderungen ihrerseits zu unterstreichen und zu verdeutlichen.

Im Anschluss kamen die Politiker der Bürgerschaft zu Wort. Es gelang den Regierenden nicht, zu erklären, warum von der bisherigen vorgeschlagenen Lösung nur 3 Berufsgruppen profitieren werden. Die Podologen zum Beispiel werden nicht mit einer Schulgeldfreiheit rechnen können. Die demonstrierenden Kollegen zeigten sich solidarisch und forderten die konsequente Schulgeldfreiheit für alle Heilmittelerbringer in Hamburg.

Im Anschluss tagte der Gesundheitsausschuss im Hamburger Rathaus zu diesem Thema. Politisch waren die regierenden Hamburger nicht gewillt auch nur drüber nachzudenken alle Heilmittelerbringer vom Schulgeld zu befreien. Immer wieder schob man den Schwarzen Peter an andere Stelle.
Eines ist deutlich geworden: Die Schulgeldfreiheit in Hamburg ist noch lange nicht durchgesetzt und erscheint aktuell als Mogelpackung. Hier müssen alle Aktivisten dran bleiben.


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