Resolution der Heilmittelerbringer beim Ratschlag verabschiedet

Dr. Achim Kessler und sein Team engagieren sich weiterhin für eine Verbesserung der Situation der Heilmittelversorgung. Gemeinsam mit der Fraktion DIE LINKE luden Sie am 21.10.2019 zu einem Ratschlag ein, bei dem mit unterschiedlichen Akteuren über weitere Schritte diskutiert wurde.

Als Ergebnis entstand eine gemeinsame Resolution der Teilnehmer, die im angefügten Link nachzulesen ist.

Volker Brünger zeigte in einem Impulsvortrag den aktuellen Kreislauf aus Pro und Kontra von Argumenten zum Thema Direktzugang auf, die letztlich zu einem ergebnislosen Stillstand führen. „In der Diskussion ist es uns wichtig den eigentlichen Kern eines möglichen Direktzugangs mehr in den Vordergrund zu rücken: die Wahlfreiheit des Patienten für eine Therapieform.“ Herausgestellt wurde auch, dass vielfach die Physiotherapie gemeint ist, wenn über einen Direktzugang diskutiert wird. Andere Fachberufe geraten schnell aus dem Fokus. Aus unserer Sicht muss das Thema viel mehr im Detail diskutiert werden, dazu gehören auch rechtliche Fragen sowie ökonomische, ethische und sozialpolitische Aspekte.

Bevor in verschiedenen Arbeitsgruppen themenbezogen diskutiert wurde gab es noch weitere Impulsvorträge von Christiane Sautter-Müller (LOGO Deutschland) zur Situation der Logopädie, Stephan Strasser von der Charité Physiotherapie- und Präventionszentrum GmbH über betriebliche Arbeitskämpfe an der Charité und Thomas Etzmuß (Vereinte Therapeuten), der über weiterhin notwendige Forderungen wie z.B. die Abschaffung der Prüfpflicht berichtete.

Vielen Dank an Dr. Achim Kessler, speziell auch an Sandra Sieron, Ron Pohle, Waltraud Lay und das gesamte Team, sowie an die Fraktion DIE LINKE für die fortwährende Unterstützung.

In diesem Zusammenhang sei der Hinweis an den Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) erlaubt, dass man solch engagierte Politiker auch zu einem SHV Gipfel einladen kann.

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/wie-weiter-nach-dem-terminservice-und-versorgungsgesetz-1/

#therapeutenamlimit #lautbleiben #DieLinke

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